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Respekt: So wichtig wie ein Impfstoff!

Mit Respekt schaffen wir die perfekte Balance zwischen Gesundheitsschutz und Freiheitswahrnehmung! So haben wir es selbst in der Hand!

1 Jahr Corona-Krise. Was hat sich eigentlich verändert?

Beobachtungen

Am Anfang

Die Menschen waren geschockt, erschüttert, teilweise panisch und beängstigt. Das Unbekannt hatte zugeschlagen. Medizinisches Personal wurde beklatscht, Erntehelfer gesucht, Einkaufshilfen versorgten die Älteren.

Man hatte die Hoffnung und den Wunsch, dass es wie bei einer Hochwasser-Katastrophe schnell vorbei geht. Respekt und die damit verbundene Solidarität erwachte.Vieles schien gemeinsam lösbar durch Zusammenhalt.

 

 

Im Laufe der Zeit

Man sprach von einem “new normal”. Einer neuen Zeit. Aber was bedeutete das? Mundschutz, Händewaschen, Abstand halten.

Eine “new normal” wurde nicht verstanden. Also auf zu Urlaubs-Planungen. Das lästige wurde akzeptiert, schwerlich respektiert.

Corona wurde lästig

So langsam wurde es Zeit, Schuldige zu suchen. Verantwortliche die dem täglichem Leben, dem Spaß, der Arbeit, der Wirtschaft, den Feiern im Wege standen. Die Experten, Politiker, Mediziner. Wer war Schuld. Verschwörungs-Theoretiker traten auf den Plan. Fanden sie doch viele Follower. War es Bill Gates, war es China, die die Weltmacht erobern wollte oder gar Außerirdische. Wir brauchten Erklärungen und Schuldige. Auf die täglichen Statistiken wurde wie auf den Wettkampfbericht einer Olympiade geschaut. Wer hat die meisten Infizierten. Wer performt besser. Wer ist Gewinner, wer Loser. Besser weniger testen, dann wird gewonnen. In manchen Staaten wurde weitestgehend ignoriert. Gesellschaften begannen sich zu spalten. Wer bezahlt dafür?

Corona wurde unausstehlich

Reisen wurden erschwert, Grenzen geschlossen. Wieder “Stay at Home” ohne Ende. Keine Feiern, Ausflüge, Konzerte, kein Weihnachten, Sylvester. Stattdessen Home-Office, Finanzsorgen, Psychostress, Einsamkeit. Hunger, Bildungsnot, Erziehungsnot. Einfach alles schwer zu ertragen. Selbst Demonstrationen halfen nicht. Für viele schwer zu respektieren. Schließlich ging es doch meist nur darum, die Alten in ihren Heimen zu schützen.Keine keinen und bin auch nicht betroffen. Also: was ging es mich an. Appelle liefen immer mehr ins Lehre. Zahlen stiegen. Das Drama stieg. Doch irgendwie stumpften wir all mehr und mehr vom Überdruß des Negativen ab. Die Gesichter beim vorbeihuschen im Supermarkt. Düster und genervt. Freundliche Worte, nette Gesten? Schon lange nicht mehr an der Tagesordnung.

Der Spaß am Leben schien vollends verloren und die Gesellschaften trieben weiter auseinander.

Die Impfhoffnung

Der Wissenschaft, den Forschern gelang in Windeseile das scheinbar Unmögliche. Impfstoff: Die Rettung. Impfstoff: Wieder zurück zum alten, geliebtem Leben. Ein Grund, weltweit die Sektkorken knallen zu lassen. Stattdessen wieder vielerorts Zweifel. Werde ich mutieren? Warum nicht schneller.

Auf dem scheinbarem weg zurück ins alte Leben hatte sich aber bereits die Welt  durch Corona schon einige Male gedreht. Gesellschaften in Lager gruppiert, Rassismus-Debatten ausgelöst und verstärkt, Volks-Ökonomien leiden lassen, Arbeits-Plätze vernichtet. Armut gesteigert. Den Bildungs-Notstand und die Armut in der Welt ansteigen lassen. Menschen in tiefe Depressionen getrieben. Und noch schlimmer. Internationale Lösungen wurden beiseite geschoben. Jedes Land verstärkte seine “First-Politik”. Torismus-Industrie am Boden. Ausländer unerwünscht. Nationalismen, Egoismen gefördert. Welches Land bekommt zuerst genügend Impfungen? Dürfen geimpfte zuerst fliegen, in die Disco und feieren? Wo bleiben die Staatshilfen.

Am Scheide-Weg

Ist der Impfstoff der Weg zur alten Normalität? Unterstützt er nur die Neue. Oder ergreifen wir die Krisen-Chance wie in vielen journalistischen, aufmunternden Essays beschrieben, und verändern die Gesellschaft, die Welt, nachhaltiger. Schließlich bleibt es nicht bei Corona. 100 andere Herausforderungen warten.

92% befürchten eine Zunahme von Respektlosigkeit beim Corona-Exit

Warum ist das naheliegend? Weil die eigentliche Probleme durch den Impfstoff nicht gelöst werden. Jeder Einzelne, die Gesellschaft ist gefordert. Die wirklichen Herausforderungen werden erst noch kommen. Und dann war es das mit Respekt. Schon jetzt beginnen Verteilungs-Kämpfe um Impfungen. Hunger und Sozialkrisen werden zunehmen. Wirtschafts-Pleiten und im Laufe der Zeit für viele Unternehmen ein guter Grund Arbeitskräfte unproblematischer freizusetzen, Überkapazitäten zu reduzieren. Steigende Arbeitslosigkeit, steigende Hoffnungslosigkeit und die Gewinner machen exklusiven Urlaub. Im Überlebenskampf, im Kampf um die Widerherstellung seines “alten” Lebens wird Respekt klein geschrieben. Wem werden noch Bienen interessieren, Raubbau an der Natur und den Ressourcen, das Tierwohl, die Ausbeutung von Arbeitskräften. Die Unterstützung für ärmere Länder, Hungerkrisen und Bildungsnot. Schon jetzt hat man weniger gespendet. Solange es einem selbst nicht passiert, besser nach dem ganzen Stress, sich mal wieder um sich selbst kümmern. Das von Staaten vorgelebte “first” hat die Chance, gerne von jedem einzelnen angenommen zu werden. Deshalb befürchten schon jetzt 92% die Zunahme an Respektlosigkeit und den damit einhergehenden Zerfall des Zusammenhalts von Gesellschaften.

Hoffentlich entscheiden wir uns besser. Ein neues Respekt hilft und wirkt. Nachhaltiger als jeder Impfstoff. Und das schöne: Jeder kann es selbst herstellen!

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