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Wer? Was? Wie? Warum?

Was hat Nachhaltigkeit mit NEW RESPECT zu tun?

Nachhaltigkeit bedeutet für jeden etwas anderes – „zuerst ist es eine Frage der Einstellung, dann eine der einzelnen Schritte“, sagt ein Teilnehmer der Umfrage

Warum war uns das Thema Nachhaltigkeit nicht schon früher bewusst? Gab es dafür keinen Markt oder kein Bewußtsein? Jetzt ergeben sich deutlich Märkte. Unternehmen, die Nachaltigkeit versprechen, sind zudem erfolgreicher.

Nachhaltigkeit-eigentlich ein alter Hut

Nachhaltigkeit – ein Wort, das uns in den letzten Jahren immer häufiger in fast allen Bereichen unseres Lebens begegnet. Doch was heißt Nachhaltigkeit genau? Während wir im Alltagssprachgebrauch den Begriff u. a. mit Langlebigkeit und Umweltschutz verbinden, bezieht sich „nachhaltige Entwicklung“ auf den verantwortungsbewussten Umgang mit den endlichen Ressourcen unserer Erde.

„Nachhaltigkeit“ gibt es schon seit über 300 Jahren

„Nachhaltigkeit“ ist kein neues Konzept. Nach übereinstimmenden Angaben unterschiedlicher Quellen geht der Begriff „Nachhaltigkeit“ auf den Deutschen Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz (1645–1714) zurück, der ihn in seinem Buch von 1713 auf die Forstwirtschaft übertrug. Das Ziel war die Schaffung eines stabilen Gleichgewichts.

Der Grundgedanke: In einem Wald sollten nur so viele Bäume abgeholzt werden, wie in diesem Wald in absehbarer Zeit nachwachsen können. Dadurch sollte langfristig der Bestand des Waldes sichergestellt werden, welcher die Basis der der Forstwirtschaft bildet.

Brundtland-Report definiert 1987 „Nachhaltige Entwicklung“

Große internationale Bekanntheit erlangte der Begriff „Nachhaltigkeit“ vor allem durch seine Erwähnung im Bericht der Brundtland-Kommission. Die Vereinten Nationen hatten diese Weltkommission für Umwelt und Entwicklung 1983 unter der Leitung des ehemaligen norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland eingesetzt. Der Auftrag lautete, langfristige Perspektiven für eine Entwicklungspolitik aufzuzeigen, die zugleich umweltschonend ist.

In dem Abschlussbericht „Unsere gemeinsame Zukunft“ beschrieb die Kommission 1987 das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung. Im Report findet sich auch die weltberühmte Definition für nachhaltige Entwicklung:

„Humanity has the ability to make development sustainable – to ensure that it meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“

Agenda 2030 – 17 Nachhaltigkeitsziele der UN (Sustainable Development Goals, SDG)

Die Frage einer nachhaltigen Entwicklung hat danach immer stärker an Bedeutung gewonnen. 2015 verabschiedete die UN-Vollversammlung im Rahmen des UN-Nachhaltigkeitsgipfels die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“. Ziel ist es, innerhalb von 15 Jahren verschiedene Maßnahmen zu initiieren, um die Lebensverhältnisse auf dem gesamten Planeten zu verbessern. Gleichzeitig soll für künftige Generationen ein Schutz der Erde sichergestellt werden.

Die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ stellt klar, dass sich die globalen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft meistern lassen, wenn die internationale Staatengemeinschaft zusammenarbeitet. Die Agenda 2030 gilt sowohl für Entwicklungsländer, Schwellenländer und Industriestaaten. Sie verpflichte alle Länder dazu, einen Beitrag zur Zukunft des Planeten zu leisten.

Die Eckpfeiler bilden weltweiter wirtschaftlicher Fortschritt, soziale Gerechtigkeit und der Schutz der Umwelt. Entlang dieser drei Dimensionen – Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt – definiert die Agenda 30 insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele. Diese Ziele betreffen solch unterschiedliche Themen wie u. a. die Bekämpfung von Armut und Hunger, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sowie Maßnahmen zum Klimaschutz. Die 17 Ziele machen deutlich, wie weit der Begriff der nachhaltigen Entwicklung gefasst wird.

Die Lösung: Zuerst ist es eine Frage der Einstellung. Und damit ist es eine Frage der Veränderungs-Bereitschaft.

Nachhaltigkeit heißt auch Verantwortung zu übernehmen - denn jeder Schritt zählt.

“Um Nachhaltigleit zu erzeugen ist ist klar, dass sich das Verbraucherverhalten dauerhaft verändern muss.” Wir gehen noche einen Schritte weiter und sagen, dass sich das menschliche Verhalten dauerhaft ändern muß, denn am Ende trägt jeder mit seinem Verhalten zur Nachhaltigkeit bei. Damit müssen wir wohl die größte Herausforderung auf dem Weg zur Nachhaltigkeit und der Stabilisierung neuer Gleichgewichte lösen. Das menschliche Verhalten.

Mit der Ermöglichung einer Veränderung der Einstellung aller Beteiligten ergeben sich neue Märkte, zufriedene Unternehmen und Mitarbeiter, Konsumenten und eine "gesunde" Welt.

RespectBuddies entwickeln mit ihrer Haltung eine neue Zukunfts-Kultur, die Nachhaltigkeit und Balance ermöglicht.

Bevor wir also in unnachhaltigen Aktionismus verfallen, sollten wir die Einstellung und Bereitschaft zu einer ganzheitlichen Verhaltensänderung motivieren.

Unternehmen nehmen hierbei eine Schlüssel-Rolle ein und werden herausgefordert, ihre Mitarbeiter und Kunden zu RespectBuddies zu machen. Das hilft nicht nur dem Unternehmen, sondern auch der Gesellschaft, da Mitarbeiter und Kunden nicht nur Konsumenten sind, sondern mit ihrem alltäglichen Handeln, Nachhaltigkeit zum Erfolg bringen können. Ganzheitlich und auf allen Ebenen. Welche Unternehmen machen ihre Mitarbeiter und Kunden jetzt zu RespectBuddies und ermöglichen den gemeinsamen boost in die Zukunft? Mit Mut, Energie und Verstand wird jeder der Schlüssel zum Erfolg.

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